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96. ordentliche Generalversammlung des SC Düdingen
Relevantsdatum: Freitag, 3. Juli 2020
Verschiedenes


Gut 30 Personen fanden sich am Freitagabend im Stadion Birchhölzli zur ordentlichen Generalversammlung des SC Düdingen ein. Das Hauptthema der Versammlung war natürlich die abgebrochene Fussballsaison 2019/20 im Frühjahr.

In seinem Jahresbericht streifte Präsident Pascal Klaus die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Saison und kam dabei zwangsläufig auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie für seinen Verein zu sprechen. Der SC Düdingen war einer jener Vereine, denen der Abbruch der Saison im März sportlich höchst ungelegen kam, stand er doch nach der starken Vorrunde vor dem angestrebten Aufstieg in die erste Liga. Dass sein Motto aus dem Jahresbericht 2019 «Zäme si, zäme ha und zäme stah» so schnell an Bedeutung gewinnen würde, habe er zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht, so Klaus. Der Klub musste in dieser schwierigen Zeit trotzdem funktionieren, die Kontakte liefen meistens digital. Heute, ein paar Monate später, könne er feststellen, dass man sich schnell und gut an die neuen Verhältnisse angepasst habe und jetzt mit neuem Mut und den gleichen Zielen im August in die Saison starten werde. Froh war der Präsident auch, dass der Grossteil der Sponsoren und Klubfreunde dem Verein die Treue gehalten hat. Geld vom Bund musste der SCD bisher jedenfalls keines in Anspruch nehmen.

Ausgeglichene Rechnung

Kassiererin Astrid Engel präsentierte der Versammlung die Zahlen der Jahresrechnung 2019/2020, die auf Ende Mai abgeschlossen wurde. Bei Einnahmen von 556 051 Franken und Ausgaben von 555 857 Franken ergab sich am Schluss ein symbolischer Gewinn von 195 Franken. Weil nur die halbe Saison gespielt wurde, habe man zwar wegfallende Einnahmen gehabt, aber auch die Ausgaben tiefer als im Vorjahr halten können.

Der Ausfall des Dorfturniers konnte dank sorgfältigen Handelns im finanziellen Bereich diesmal aufgefangen werden. Das ausgeglichene Budget für die kommende Saison ist leicht kleiner (532 000 Franken) veranschlagt; mit höheren Zahlen könne man laut Präsident Klaus im Moment bei Sportklubs nicht rechnen.

Das Traktandum Wahlen ging dann schnell über die Bühne: Präsident Pascal Klaus und seine Crew, Astrid Engel, Enrico Pesenti, Ueli Minder, Yvar Schafer, Michael Zurkinden, Daniel Portmann und Manfred Engel, wurden einstimmig für ein weiteres Jahr gewählt. Gökay Cacdar, neuer Verantwortlicher für die Schiedsrichter, hat schon ein Konzept entwickelt, um auch im kommenden Jahr neue Unparteiische zu gewinnen.

Zu Freimitgliedern wurden zudem die verdienstvollen Mitglieder Polykarp Schaller, Hermann Waeber, Hubert Kessler und Pierre-André Pochon ernannt.

Die erste Mannschaft bleibt zusammen

Der im letzten Sommer angekündigte Schnitt in der ersten Mannschaft wurde vollzogen und soll auch weiter umgesetzt werden, blickte Sportchef Daniel Portmann am Freitag zurück und in die Zukunft. Trainer Rolf Rotzetter kann in der kommenden Saison praktisch auf das gleiche Kader zurückgreifen, das dieses Jahr eine tolle Vorrunde gespielt hatte. Inzwischen hat das Team den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen (7:2 Sieg am Samstag gegen Plaffeien).
Einziger Wermutstropfen war das frühe Ausscheiden im Schweizer Cup. Auch die zweite Mannschaft in der 3. Liga spielte eine gute Vorrunde und stand bei Meisterschaftsabbruch in Kontakt zu den Aufstiegsplätzen, die Senioren U30 standen sogar an der Spitze ihres Klassements. Wie seit Jahren gehören auch die ­Juniorenteams des SCD zur Spitze, an dem soll sich laut ­Juniorenchef Ueli Minder auch in der neuen Saison nichts ­ändern.

Die erste Mannschaft wird ihren Spielbetrieb in der 2. Liga inter am 22. August in Noréaz gegen den FC Piamont aufnehmen. Bis zum ersten Heimspiel eine Woche später will man dann auf dem Birchhölzli ein Schutzkonzept aufgebaut haben, das es den durchschnittlich 200 bis 300 Zuschauern erlaubt, wieder «Live-Fussball» zu sehen.

Textquelle: freiburger-nachrichten