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Meisterschaft: SC Düdingen - FC Stade-Payerne 1:1 (0:0)
Relevantsdatum: Samstag, 26. Juni 2021
1. Mannschaft (2. Lig. int)

Der SC Düdingen und Stade-Payerne trennten sich im letzten Saisonspiel 1:1. Damit belegen die lange abstiegsgefährdeten Sensler in der 2. Liga interregional den guten fünften Schlussrang.

Vor dieser Kehrauspartie – oder etwas positiver ausgedrückt Klassierungsspiel – war es das Ziel des SC Düdingen, in dieser speziellen und kurzen Wiederaufnahme der Vorrunde ungeschlagen zu bleiben und den 5. Schlussrang zu verteidigen. Beides ist dem Birchhölzli-Team dank eines späten Ausgleichs gelungen. Das Team kann durchaus stolz sein auf das Erreichte – immerhin hatte der SCD vor diesen fünf Spielen noch auf dem letzten Tabellenrang gestanden.
    
Mit drei Siegen und zwei Remis schafften die Sensler den angestrebten Ligaerhalt am Ende aber doch noch problemlos. Was im Herbst noch oft schiefging, konnte nun im Juni behoben werden – auch dank des neuen Trainers David Vogelsang. Es war bei den gewonnen Spielen imponierend, wie die Mannschaft nach fast achtmonatiger Pause bereit war und am Ende nichts anbrennen liess.

Offenes Spiel, gute Torhüter

Das Spiel gegen Stade-Payerne warf am Samstag keine hohen Wellen, auch wenn beide Teams bestrebt waren, den anwesenden Zuschauern etwas Unterhaltung zu bieten. Dass es auf beiden Seiten nur je einen Treffer gab, lag sicher auch an den vier eingesetzten Torhütern – bei beiden Teams wurde nach der Pause der Ersatztorwart eingewechselt –, die sich alle von ihrer besten Seite zeigten.

Eigentlich hätte das Heimteam wegen des Chancenplus vor der Pause führen müssen, dem war aber nicht so. In der zweiten Halbzeit drückten dann aber die Gäste aus dem nahen Waadtland: So wehrte SCD-Goalie Luca Aebischer nach knapp einer Stunde prächtig ab, der verursachte Corner führte dann aber zur Führung von Payerne. Und der Ablenker von Stankovic traf noch einen SCD-Spieler, bevor der Ball im Netz landete – es war also faktisch ein Eigentor.

Ausgleich in der Nachspielzeit

Düdingen blieb aber noch genügend Zeit, um zu reagieren. Der eingewechselte Samuel Bächler scheiterte zweimal an Meneses im Gästetor. Zwei Minuten vor Schluss hielt der abtretende Kai Stampfli mit einer Klasseabwehr sein Team in der Partie. In der dritten Minute der Nachspielzeit trat Kevin Portmann einen Freistoss, diesen Hammer wehrte der Torwart zur Seite ab, wo aber Yessin Sdiri war, der sicher zum vielleicht etwas glücklichen, aber verdienten Ausgleich verwertete.

Trainer David Vogelsang sprach von intensiven Spielen, in denen sein Team ungeschlagen geblieben war. Besonders strich er hervor, dass es nur drei Gegentore kassiert hatte, und nur eines aus dem Spiel heraus. Ein Kränzchen wand er den Einwechselspielern, die viel zu den jüngsten Erfolgen des Teams beigetragen hätten.

Payerne-Trainer Schenewey störte der späte Gegentreffer nicht gross; er sagte, sein Team könne schon besser spielen, man habe aber viele Absenzen gehabt und so Junioren einsetzen müssen.

Das Team bleibt zusammen

Im Hinblick auf die nächste Saison, die hoffentlich wieder normal verläuft, gibt es kaum Wechsel im Team des SC Düdingen. Da Kai Stampfli aus beruflichen Gründen zurücktritt, ist man auf der Suche nach einem neuen Torwart. Weiter könnte noch der eine oder andere Spieler das Team verlassen, und es wird der eine oder andere Spieler verpflichtet werden. Näheres soll man bereits am Freitag an der Generalversammlung des Clubs erfahren.

SC Düdingen – FC Stade-Payerne  1:1 (0:0)

Ort: FKB-Stadion Birchhölzli. – 220
Zuschauer: 220–
SR: Erwan Callarec
Tore: 58. Stankovic 0:1, 93. Sdiri 1:1
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Düdingen: Aebischer (65. Stampfli); Schwarz, Suter, Sadiki, Sansonnens (S. Bächler); Knutti (63. C. Portmann), M. Aegerter (63. K. Portmann), Brünisholz, Sdiri; Avdukic, A. Bächler (66. Schneuwly).

Stade-Payerne: Rapin (46. Meneses); Stankovic, Momo, Bueche, Rossier; Collaud, Renevey, Ramseyer, Mahmud; Dalipi (66. Moutsila), Pinaro (77. Maksutaj).

Bemerkung: Torwart Kai Stampfli wurde vor der Partie offiziell verabschiedet und für seine Dienste bedankt.